Telefon Pfrarramt Sigriswil: 033 251 15 28
Telefon Pfarramt Merligen: 033 251 13 67
Telefon Sekretariat: 033 251 38 20
Unsere Kirche ist ein historisches Bau- und Kunstwerk, für das wir dankbar und auf das wir stolz sind. Aber wesentlich wichtiger ist, dass wir uns in dieser Kirche gerne als christliche Gemeinde versammeln, um gemeinsam Gottes Wort zu hören, Gott zu danken und Gott zu erleben. Hier wird auch gemeinsam musiziert, gesungen, gefeiert und getrauert.
Pilgernde, Wandernde, Besucherinnen und Besucher sind in dieser offenen Kirche herzlich willkommen.
Die Reformierte Kirchgemeinde Sigriswil
Turmhöhe: ~ 32 m
Kirchenschiff innen
Länge: ~ 29 m
Breite: ~ 12 m
Höhe: ~ 6,5 m
Bodenanstieg vom Westeingang bis zur Chor-Stufe: 60 cm
15 Doppel-Reihen Kirchenbänke (für je 6 bis 8 Personen)
3 Doppel-Reihen „Trämbänke“
~ 50 Plätze auf den Seitenbänken
~ 50 Plätze im Chorgestühl
Gesamt-Kapazität: 450 Personen
Bis zur Reformation 1528 war das Kirchspiel Sigriswil unter der Oberherrschaft des Augustinerklosters in Interlaken. Seit seiner Gründung im Jahr 1130 waren weite Teile des Berner Oberlandes diesem Kloster tributpflichtig.
Die Reformation wurde im Berner Oberland nicht ohne Widerstände eingeführt. Die sogenannten «Schlussreden» der Berner Disputation von 1528 unterschrieb als Vertreter von Sigriswil der damalige Pfarrer Albrecht Vogt. Er führte die Reformation in Sigriswil ein und hielt sich offenbar treu an die Verordnungen der weltlichen Obrigkeit. Sigriswil konnte sich in der Folge weitgehend aus den Streitigkeiten und Kampfhandlungen heraushalten.
Die jetzige Kirchgemeinde Sigriswil umfasst die zehn Ortschaften Aeschlen, Endorf, Gunten, Meiersmaad, Merligen, Ringoldswil, Schwanden, Sigriswil, Tschingel und Wiler. Die Ortschaft Reust, welche zur Einwohnergemeinde Sigriswil gehört, ist heute aus geografischen Gründen ein Teil der Kirchgemeinde Buchen. Der Bau einer Kirche in Buchen im Jahr 1931 führte zu dieser Änderung.
Seit dem Bau einer zweiten zur Kirchgemeinde Sigriswil gehörigen Kirche in Merligen 1937 gibt es auch ein zweites Pfarramt. Die beiden Pfarrämter (mit je einer Pfarrerin oder einem Pfarrer) teilen sich die Betreuung der weitläufigen Gemeinde in zwei Pfarrkreisen.
(aus einem Schul-Urbar 1811)